
Wissenschaft&Forschung
Erster Nano-Blick in das lebende Gehirn gelungen

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Deutsche Forscher haben erstmals in das Gehirn eines lebenden Tieres geschaut. Ein Spezialmikroskop machte dabei selbst winzige Veränderungen an einzelnen Gehirnzellen sichtbar. Zugang zum Gehirn bot den Wissenschaftlern ein kleines, in den Schädel einer Maus eingesetztes Glasfenster.
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Nächtliche Atemaussetzer erhöhen das Schlaganfall-Risiko

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Wiederholte Atemaussetzer im Schlaf können das Risiko für einen Schlaganfall und Hirnschädigungen stark erhöhen. Darauf deutet eine Studie deutscher Forscher hin. Sie stellten fest, dass 91 Prozent der von ihnen untersuchten Schlaganfall-Patienten auch unter einer Schlaf-Apnoe litten.
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Massage wirkt ähnlich entzündungshemmend wie Schmerzmittel

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Eine Massage löst in schmerzenden Muskeln eine ähnliche biologische Wirkung aus wie viele Schmerzmittel: Sie hemmt die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen in den Muskelzellen. Außerdem führt die Massage dazu, dass sich vermehrt Mitochondrien bilden, die Energielieferanten des Zellstoffwechsels.
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Vulkanausbrüche lösten die Kleine Eiszeit aus

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Eine Serie von vier großen Vulkanausbrüchen war der Auslöser der sogenannten Kleinen Eiszeit am Ende des Mittelalters. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts führten diese Eruptionen zu einer Klimaabkühlung und markierten den Beginn der über Jahrhunderte anhaltenden Kälteperiode auf der Nordhalbkugel.
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Haiti droht eine neue Erdbeben-Serie

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Haiti und der Dominikanischen Republik könnten in näherer Zukunft weitere schwere Erdbeben bevorstehen. Denn das katastrophale Erdbeben im Januar 2010 war möglicherweise nur das erste einer ganzen Serie. Das vermuten US-amerikanische Forscher, nachdem sie die Erdbeben der letzten 500 Jahre in dieser Region untersucht hatten.
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Testosteron im Mutterleib beeinflusst Spracherwerb

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Ein Übermaß des Geschlechtshormons Testosteron im Mutterleib ist wahrscheinlich schuld daran, wenn Jungen erst sehr spät und langsam beginnen zu sprechen. Das zeigt eine Studie australischer Forscher.
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Umweltschadstoffe schwächen Impfschutz von Kindern

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Fluorverbindungen aus Imprägniermitteln, Teflonpfannen oder beschichteten Lebensmittelverpackungen können Impfungen bei Kindern unwirksam machen. Die bereits im Mutterleib oder aus der Umwelt aufgenommenen Schadstoffe dämpfen die für den Impfschutz notwendige Reaktion des Immunsystems. Das hat ein internationales Forscherteam in einer Langzeitstudie an norwegischen Kindern festgestellt.
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Auslöser für chronische Nervenschmerzen sitzt im Rückenmark

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Forscher haben erstmals einen effektiven Ansatzpunkt gegen chronische Nervenschmerzen in Händen, Armen oder Beinen entdeckt: Sie identifizierten ein kleines Molekül im Rückenmark als Auslöser der anhaltenden Symptome. Dieses sogenannte Dimethylsphingosin (DMS) wird von den Nervenzellen des Rückenmarks in unnormal großer Menge ausgeschüttet und löst so Entzündungen und Schmerzen aus.
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Mikrobe schützt Ostsee vor Ausbreitung der Todeszonen

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Ein kleines Bakterium schützt Ostsee und Schwarzes Meer vor der Ausbreitung von giftigen und sauerstoffarmen Wasserzonen. Die von deutschen Forschern entdeckte Mikrobe lebt im Randbereich der sogenannten Todeszonen und verzehrt dort giftigen Schwefelwasserstoff.
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Tanzen hilft Mistkäfern bei der Orientierung

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Die auch als Mistkäfer bezeichneten Pillendreher nutzen eine ungewöhnliche Methode, um sich zu orientieren: Sie klettern auf die von ihnen frisch gerollte Mistkugel und führen dort eine Art Tanz auf. Dabei drehen sich die Käfer mehrfach hin und her, bis sie schließlich wieder herunterklettern und ihre Kugel weiterrollen. Bisher war unklar, warum sich die Käfer so verhalten.
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