Der fall wird Kommissar Wallner zugeteilt, das Mädchen kann schnell identifiziert werden: Es ist die schüchterne Pia Eltwanger, ein Mädchen aus reichem Elternhaus. Als Wallner nach diesem anstrengenden Tag nach Hause kommt, wartet schon sein Großvater Manfred auf ihn. Dieser erzählt ihm von dem Techniker, der die Fernsehantenne repariert hat. Wallner wundert sich, hat er doch niemandem einen solchen Auftrag erteilt, er steigt auf das dach und findet das nächste Opfer: wieder ein 15-jähriges Mädchen, das ebenfalls ein goldenes Prinzessinnenkleid trägt. Und auch im Mund des zweiten Opfers wird eine Plakette gefunden, diesmal mit der Nummer 72.
Die Plaketten nebeneinander gelegt, ergeben eine verschwommene Panoramaansicht des Rastkogels, einem Berg in den Zillertaler Alpen. Doch was hat es damit auf sich? Wallner steht vor vielen Spuren, doch alle scheinen ins Nichts zu führen. Er ist sich sicher, dass ihm der Täter irgendetwas sagen will. Er und sein ewig grantelnder Kollege Kreuthner ahnen, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist …
Autoreninfo: Andreas Föhr
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, arbeitete nach Studium und Promotion in den Rechtswissenschaften von 1989 bis 1992 als Jurist bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und als Rechtsanwalt. 1991 begann er mit seinem Partner Thomas Letocha mit dem Schreiben von Drehbüchern für das Fernsehen. Seitdem hat Andreas Föhr für alle großen Sender gearbeitet, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Unter anderem verfasste der Autor Drehbücher für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“, „Der Bulle von Tölz“ und „Im Namen des Gesetzes“.
Roman, Knaur Verlag, Broschur, 384 Seiten
(D) € 12,95